Marmorreinigung und Pflege

Marmor reinigen und pflegen, so gelingt es!

Die Marmorreinigung führt man am besten im Feuchtwischverfahren durch. Mit einem dafür geeigneten Reinigungs- und Pflegemittel und idealerweise mit einem weichen Mikrofaser – Bodenmop geht die Marmorreinigung ganz leicht von der Hand.

 

 

 

 

 

 

Marmor. Der Inbegriff von Naturstein.

Aufgrund seiner vielfältigen Maserungen, Farben und Strukturen wird er so geschätzt und wird nicht zu Unrecht als der König der Naturstein bezeichnet. Der bekannteste Marmor ist sicherlich, der Bianco Carrara Marmor, welcher in der gleichnamigen Stadt „Carrara“ in Italien abgebaut wird.

In aller Regel ist der Marmor hochglänzend poliert. So kommen seine wunderschönen Farben, Strukturen und Maserungen voll zur Geltung. Damit dieser Zustand solange wie möglich erhalten bleibt gilt es den Marmor zu pflegen. Hier unsere Pflegeempfehlung:

 

Pflege von Marmor und Kalkstein

Nehmen Sie auf keinen Fall saure und stark basische Reiniger! Saure Reiniger verätzen Ihre Politur und hinterlassen auf Ihrem polierten Marmor matte und stumpfe Stellen.Wir empfehlen Ihnen für die Grundreinigung, also zum Entfernen von alten Pflegefilmen und Beschichtungen sowie von starkem Schmutz Nova Grund. Eine Grundreinigung bietet sich bei stark beanspruchten Flächen an. Stark beanspruchte Flächen sind z.B. Küche, Eingangsbereich, Bad etc.

Zur Fleckenentfernung und Politur empfehlen wir Ihnen das Novalux Marmorpolierset M oder Marmorpolierset H.

Sie haben Seifenreste, Kalk- und Schmutzablagerungen in Ihrem Bad? Dann bietet sich der säuerefreie Sanitäreiniger NovaSan an.

Bei Rostflecken und rostigen Verschmutzungen behandeln Sie Ihr Weichgestein mit Akemi Rostentferner Marmor.

Schimmelbefall? Stockflecken? Kein Problem mit Akemi Schimmelentferner.

Fett und Öl entfernen mit Akemie Öl- und Fettenfernerpaste.

Moos, Grünbelag etc. behandeln mit Akemi Anti Grün Power.

Wie schütze ich Marmor?

Ein guter Schutz erspart Ihnen viel Arbeit und Mühe und ist unerlässlich für einen gepflegt aussehenden Boden.

Imprägnieren Sie Ihr Weichgestein. In der Regel sind alle Imprägnierungen, ob im Außenbereich oder im Innenbereich auf polierten und rauen Oberflächen anwendbar.

Durch die Imprägnierung erleichtern Sie sich die Reinigung und pflegen zusätzlich Ihre Oberflächen.

Imprägnierungen eignen sich für die verschiedensten Bereiche wie z.B. Arbeitsplatten, Tische, Küchenarbeitsplatten, Bodenflächen etc.

Wir empfehlen Ihnen u.a. unser umfangreiches und leistungstarkes Programm an Produkten aus dem Hause Akemi und Novalux.

Bei der Imprägnierung von Marmor und Kalkstein sollten Sie eins wissen. Marmor war, ist und bleibt säureempfindlich. Egal, was Sie mit ihm anstellen.

Die Imprägnierung beeinflusst nur das Aufnahmeverhalten des Steins mit Blick auf Wasser, Öl, Fett und Straßenschmutz.

Sie haben bei der Schutzbehandlung von Marmor und kalkstein mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Soll der Stein im trockenen Zustand eine farbsatte Optik erhalten, als wäre er nass, dann sollten Sie immer einen Farbtonvertiefer wählen. Dies empfiehlt sich bei schwarzen Marmorsorten und einem dunklen Marmorboden. Ist der schwarze oder dunkle Marmor rauh Oberflächenrauh empfiehlt sich der Akemi Farbtonvertiefer.  Bei polierten schwarzen Marmorsorten oder einem dunklen Marmorboden empfiehlt sich der Akemi Farbtonvertiefer Super.

Der Akemi Farbtonvertiefer Super ist flüssiger eingestellt, als der Akemi Farbtonvertiefer.
Daher bezieht sich das „Super“ auf das Eindringverhalten bei polierten Oberflächen.
Bei einem hellen Marmorboden empfehlen wir Akemi Anti Fleck Nano Effect auf Lösemittelbasis oder
Akemi Anti Fleck W Hauf Dispersionsbasis.

Welches Reinigungsmittel nehme ich für Marmor?

Für die tägliche Pflege und Reinigung von Marmor und Kalkstein empfehlen wir Ihnen Edelsteinseife Marmor.
Für eine noch intensivere Reinigung und Pflege von Marmor und Kalkstein empfehlen wir Ihnen Edelsteinseife Marmor Premium.

Für Arbeitsplatten, Tische, Waschtische, Ablagen, Küchenarbeitsplatten etc. ist Akemi Triple Effect bestens geeignet.

Kombiniert mit einem professionellen Microfasertuch oder Microfaser Bodenmop geht Ihnen die Reinigung und Pflege von Marmor und Kalkstein spielend von der Hand.

Glanzpflege für Marmor

Wir empfehlen Ihnen die NOVALUX PADS.

Flächen aus Marmor, Kalkstein, Terrazzo, Betonwerkstein lassen sich ganz einfach selbst bearbeiten. Die Novalux Speed Line Pads sind hervorragend für die professionelle Marmorreinigung, Marmorsanierung, Marmorpolitur und Marmoraufarbeitung geeignet.Bei kleinen Flächen wie einem Marmortisch oder einer Marmorfensterbank, gibt es das Glanzpflegeset in der Ausführung Novalux Marmorpolierset H. Für die Anwendung ohne Maschine, oder als Novalux Marmorpolierset M für die Anwendung mit z.B. einem ganz normalen Akkuschrauber.

Nie war Marmor polieren einfacher.
Endlich gibt es eine Marmorpolitur, welche nur durch Hinzugabe von Wasser so einfach anzuwenden ist. Ganz Ökologisch.

Für das Polieren von Marmorboden oder die Fleckenentfernung auf Marmorboden ( grossflächig ) benötigen Sie ein bisschen mehr.

Am besten nehmen Sie eine s.g. Einscheibenmaschine und einen Wassersauger ( kann man sich zur Not beides in einem gut sortierten Baumarkt leihen ) sowie je ein Novalux Pad Speeline Rot, Gelb und Grün in der Größe / Arbeitsbreite der o.g. Einscheibenmaschine, i.d.R. 406 oder 432 mm. Und los geht’s.

Selbst ungeübte Hände erzielen eine hochglänzende Marmorpolitur. Flecken auf Marmor verschwinden wie von Geisterhand.
Es ist wirklich so einfach, wie es sich anhört.

Nähere Informationen zu Marmor finden Sie bei Wikipedia.

Entstehung von Marmor

Marmor entsteht durch metamorphe Umwandlung von Kalksteinen, Dolomiten und anderen carbonatreichen Gesteinen unter Einfluss von hohem Druck und hoher Temperatur infolge hoher Sedimentsauflast und/oder tektonischer Versenkung (Regionalmetamorphose) oder durch Aufheizung im Kontakt mit Gesteinsschmelze (Kontaktmetamorphose). Sind Dolomite umgewandelt worden, spricht man von einem Dolomitmarmor.

Merkmale und Mineralbestand von Marmor

Ein metamorphes Gestein wird als Marmor bezeichnet, wenn es mindestens 50 Volumenprozent Calcit, Dolomit und/oder Aragonit enthält, wobei der hauptsächlich aus dem Mineral Dolomit CaMg [CO3] bestehende Dolomitmarmor eine seltene Variante ist. Noch seltener ist ein Marmor, der sich überwiegend aus dem Hochdruckmineral Aragonit zusammensetzt.

Marmore sind in der Regel mittel- bis großkristallin, die einzelnen Calzit-Kristalle variieren wenig in der Größe und sind oft mit bloßem Auge zu unterscheiden. Es kommen jedoch auch extrem feinkristalline Marmore wie beispielsweise die Sorte Statuario aus Carrara vor, die bei den Bildhauern sehr begehrt ist. Das Merkmal der Kristallinität gilt auch für Marmore, deren Ausgangsgesteine ein Sedimentkorngefüge besaßen, wie die Mehrzahl der Meta-Kalksteine und Meta-Mergelsteine (auch ein Meta-Gestein ist beispielsweise ein aus einem Sandstein entstandener Sandstein usw.).

Gewinnung und Verarbeitung von Marmor

Früher wurde Marmor unter Ausnutzung von Klüften mittels Hebestangen und unter Verwendung von Holzkeilen und Wasser gewonnen. Erst später kam es zum Einsatz von Keilen aus Eisen.

Marmor wird seit langem in Europa gewonnen. Auf der griechischen Insel Paros wird etwa seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. und in Carrara seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. Marmor abgebaut. Bis in die Renaissance änderte sich an der Gewinnungstechnik für Marmore wenig. Von der Renaissance bis in die 1960er Jahre wurde teilweise mit Sprengladungen gearbeitet, die in Bohrlöcher eingebracht wurden. Beim Einsatz von explosiven Sprengmitteln kam es zu hohem Anfall von Gesteinsschutt und das Gestein wurde durch die Sprengwirkung zum Teil erheblich geschädigt.

Technische Neuerungen im großen Stil in der Marmorverarbeitung kamen aus Carrara in Italien. Um 1815 erfand ein italienischer Arbeiter, Giuseppe Perugi, die Steinsäge mit mehreren Sägeblättern, die erste Gattersäge für Naturstein, die von schnelllaufenden Wasserrädern angetrieben wurde.

Dieser Artikel basiert aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Den ersten Kommentar schreiben.

Antworten